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Krieger- und Soldatenkameradschaft

Gegründet wurde der Verein bei einer Versammlung die am 27.12.1888 abgehalten wurde. Laut Statuten waren es 33 Gründungsmitglieder, die alle ihrem Land gedient hatten. Der Gründungsverein trug den Namen: „Krieger und Veteranenverein“

Die Mitgliedszahlen schwankten meist durch Sterbefälle. Einige Zahlen der Mitglieder über die Jahre:

Durch den Krieg ruhte der Verein eine Zeit lang, und wurde am 10.07.1953 mit 28 Mitgliedern neu gegründet.

Da bis zu diesem Zeitpunkt wieder Jüngere bei der Bundeswehr gedient und danach dem Verein beigetreten waren, wurden es

Im Jahre 1978 wurde das 90 Jährige Gründungsfest groß gefeiert. Es beteiligten sich beim festlichen Umzug 49 Vereine. Bei diesem Festakt, wurde der Verein in „Krieger und Soldatenkameradschaft Fuhrmannsreuth“ umbenannt.

Der Verein hat sich 1929 dem Bayrischen Kriegerbund, später dem Deutschen Reichskriegsbund „Kyffhäuser“ angeschlossen.

Seit 1.09.1977 ist der Verein korporatives Mitglied des Deutschen Soldaten- und Kriegerbundes in Bayern e.V. ,der sich in Bayerischer Soldatenbund 1874 umbenannt hat.

Die Aufgaben unseres Vereines haben sich im Laufe der vielen Jahre nicht sehr verändert. Nach Aufstellung des Kriegerdenkmals, sorgen wir uns seit dem ersten Tag um die Pflege und die Erhaltung desselbigen. Bei Todesfällen unserer Kameraden bemühen wir uns immer noch die Sargträger zu stellen, was sich als immer schwieriger erweist, da in unserem Verein die Mitglieder auch nicht Jünger werden. Wir kümmern uns um die Musik für den Trauermarsch, und legen einen Kranz zum Gedenken an ihn und seine treuen Dienste nieder.

Zum Volkstrauertag im November gedenken wir der Gefallenen und Vermissten die im Krieg für uns das Leben ließen. Den Frauen und Männern die seit dieser Zeit in Kriegen litten, leiden und starben, wollen wir an diesem Tag ebenfalls gedenken. Denn es vergeht kein Tag ohne Kampf und Krieg. Bis zum heutigen Tag ist unsere Bundeswehr im Einsatz um für den Frieden zu sorgen. Leider geschieht dies auch heute noch mit Verlusten an Körper Geist und Seele.

Um unseren Gefallenen und Vermissten würdig zu gedenken und das Kriegerdenkmal in einem guten Zustand zu halten, und den letzten Gang unserer Mitglieder würdig zu gestalten, braucht auch unser Verein Geld. Mit unserem alljährlichen Weinfest, das wir mit viel Liebe gestalten und feiern, hoffen wir jedes Jahr aufs Neue, gute Einnahmen zu erzielen.

Es gibt gutes Essen, guten Wein, aber auch Bier und alles was das Herz begehrt. Bei unserer Bayrischen Musik kommt immer gute Laune auf. Bei unserer Tombola gibt es immer gute und schöne Preise zu gewinnen, die uns die umliegenden Geschäfte und Firmen sponsern.

Sammlung für die Kriegsgräber

Alle Jahre sammeln unter anderem Soldatenkameradschaften für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, dessen Hauptaufgabe es ist, gefallenen deutschen Soldaten der beiden Weltkriege eine würdige Ruhestätte auf der ganzen Welt zu geben. Zurzeit betreut der Volksbund 832 Friedhöfe mit über 270 0000 Kriegsgräbern. Die weiteren Aufgaben des Volksbundes im Einzelnen:

Die Soldatenfriedhöfe in denen unsere Vorfahren liegen, sollten in einem Würdigen Zustand sein. Jeder der sein Leben ließ, hat dies Verdient.

Durchschnittlich starben in jeder Stunde von Hitlers Krieg 1000 Menschen, davon waren 100 deutsche Soldaten, insgesamt etwa fünf Millionen.

Allerdings hat niemand genaue Zahlen. 3,2 Millionen Sterbefälle beurkundeten die zuständige Wehrmachtsauskunftsstelle von 1939 bis 1945, weitere 550.000 ihre direkte Nachfolgeorganisation, die Deutsche Dienststelle in Berlin, in den sieben Jahrzehnten seither. Damit steht fest, dass fast vier Millionen der insgesamt mehr als 18 Millionen Menschen, die zwischen 1939 und 1945 deutsche Uniform trugen, auf jeden Fall infolge des Krieges gestorben sind. Zudem ist das Schicksal von mehr als einer Million deutscher Angehöriger der Wehrmacht, der Waffen-SS, von Polizeieinheiten und anderen Verbänden im Zweiten Weltkrieg bis heute ungeklärt. Zum größten Teil verlieren sich ihre Spuren 1944/45. Allein beim Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte vorwiegend in Weißrussland im Sommer 1944 blieben mindestens 100.000 deutsche Soldaten vermisst. Noch höher war die Vermisstenzahl in den sogenannten Endkämpfen vorwiegend an den deutschen Grenzen oder auf deutschem Boden zwischen Januar und Mai 1945: Hier verschwanden fast 700.000 Männer. Allerdings nicht alle spurlos. Viele wurden wohl schon bald nach Ende der Kämpfe gefunden und verscharrt, später oft in Kriegsgräber umgebettet. Doch wenn bei den Leichnamen keine Erkennungsmarken oder andere eindeutig identifizierbaren Gegenstände gefunden wurden, etwa Eheringe mit Namen und Hochzeitsdaten, so konnte das Schicksal nicht als geklärt betrachtet werden. Alles, was an irgendwie verwertbaren Spuren gesammelt werden konnte, ging ebenfalls an die Deutsche Dienststelle. Nur grobe Schätzungen gibt es, wie viele tote Soldaten noch auf dem Boden der heutigen Bundesrepublik liegen könnten. Experten vermuten, dass es sich um eine niedrige sechsstellige Zahl handelt. Immer noch werden, beispielsweise in besonders umkämpften Gebieten wie dem Hürtgenwald im Westen, den Seelower Höhen oder den Wäldern um Halbe, sterbliche Überreste gefunden. Sie werden geborgen, nach Möglichkeit identifiziert und danach würdig bestattet. Doch in sehr vielen Fällen werden keine Erkennungsmarken oder andere identifizierbare Spuren mehr gefunden; dann bleibt das Schicksal des Toten ungeklärt. Rund eine Million von ihnen überlebte die Gefangenschaft nicht; die höchste Verlustquote gab es bei den Überlebenden des Kessels von Stalingrad. Ende Januar und Anfang Februar 1943 waren nach aktuellen Forschungen etwa 110.000 Mann in die Hand der Roten Armee geraten. Von ihnen kehrten zwischen 1946 und 1956 nur etwa 5000 zurück in ihre Heimat. Eine Todesrate von mehr als 95 Prozent gab es bei keiner anderen Gruppe von Kriegsgefangenen. Im Gegensatz zu den deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion hatten es die etwa 7,7 Millionen Männer, die in die Hand der Briten und vor allem Amerikaner gerieten, wesentlich besser. Zwar waren auch hier die zuständigen Einheiten vor allem im Frühjahr und Sommer 1945 überfordert, denn mit solchen Massen, die untergebracht und versorgt werden mussten, hatte niemand im alliierten Hauptquartier gerechnet. Deshalb wurden unter anderem entlang dem Rhein zeitweise gewaltige Flächen einfach eingezäunt, auf die Kriegsgefangene getrieben wurden. Als "Rheinwiesenlager" sind sie berüchtigt. Rund jedes zehnte Opfer des Zweiten Weltkriegs war ein deutscher Soldat. Damit sind die Verluste der Wehrmacht deutlich geringer als etwa jene der Roten Armee. Dennoch waren die Verluste unermesslich: Von den Männern der Jahrgänge 1921 bis 1927 starben 31,6 Prozent, also fast jeder Dritte. Fast ebenso hohe Verluste, zwischen 27,1 und 29,6 Prozent, trafen die Jahrgänge zwischen 1906 und 1920. Hinzu kommen die körperlich und seelisch versehrten Soldaten. Sie alle waren Opfer von Hitlers Krieg.

Diese Deutschen Soldaten die ihr Leben in meist schlimmen Kämpfen und Situationen gelassen haben, verdienen ein würdiges Grab.

Bis zum heutigen Tag, werden Soldaten mit Würde beigesetzt, und Angehörigen mitgeteilt wo ihr Großvater, Vater oder Bruder liegt.